Exkursion zu den Stuttgarter Parkseen

mit Johannes M. Jeutter

  • 02.07.22
  • 10.30-15.30 Uhr
  • Eine Kooperationsveranstaltung mit der VHS Esslingen

    Anmeldung über die VHS Esslingen

„Stuttgarter Parkseen“ oder „Stuttgarter Seenplatte“

Problemlos könnte man die Landschaft um die Stuttgarter Parkseen als eine Perle in Baden-Württemberg gelten lassen. Das Areal um den Bärensee, den Pfaffensee, den Neuen See, den Steinbach- und den Katzenbachsee gilt unter Kennern als Kleinod unter den hiesigen Waldlandschaften.
Der Nesenbach als einziges Fließgewässer der Stuttgarter reichte nicht mehr aus und so beschloss Herzog Christoph 1566 den Bau des Pfaffensees Durch einen unterirdischen Stollen sollte dieser mit seinem Wasser den Nesenbach verstärken und auch die Mühlen wieder sicher laufen lassen. 1575 war der Christophstollen fertig und brachte Erleichterung für die Stuttgarter.
1618 kam der Bärensee dazu. 1812, unter König Friedrich wurden die weiter entfernten Seen Steinbachsee und Katzenbachsee abgetieft und aufgestaut. So entstand eine kleine Seenplatte, die ein ganz eigenes Kleinklima geschaffen hat.

Im Herzen dieser Landschaft steht das Bärenschlössle, 1768 von Herzog Carl Eugen erbaut. Gut 500 Hektar Wald um die Seen war mit einem dichten Bretterzaun abgezäunt und diente den Grafen, Herzögen und Königen von Württemberg als Jagdrevier. Erst 1918 wurde der Zaun abgerissen und das Gelände den Bürgern zugänglich gemacht. Vorher als Gehege von bis zu 700 Hirschen wurde es jetzt eine Mischung aus Park und Forstgelände. Durch diese verschiedenen Einflüsse konnten sich ganz besondere Bäume, kleinere und größere Biotope entwickeln.
Diesen Park wollen wir in Teilen erkunden. Wir werden Baumriesen (umarmen) und wunderschöne Ausblicke erleben, die man kaum im Umfeld von Stuttgart vermutet.

J. M. Jeutter, Landschaftsgärtner und Planer wird uns durch den lichten Wald führen.

Anmeldung über die VHS Esslingen